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Eine Welt ohne Mangel: Utopien gegen Armut

Eine Welt ohne Mangel: Utopien gegen Armut

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Das Internet, unendliche Weiten

Neben TikTok-Trends, Sauerteigrezepten und Büsivideos beinhaltet das Internet auch einen schier unendlichen Schatz an Wissen. Das Problem ist, dass nicht alle Zugang dazu haben. Regierungen könnten in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Technologieunternehmen kostenlose digitale Schul- und Lernplattformen einrichten und die nötige Infrastruktur dafür bereitstellen.

Diese Plattformen würden Kurse in mehreren Sprachen anbieten und ein breites Spektrum von Fertigkeiten abdecken, von Lesen, Schreiben und Rechnen bis hin zu Computerprogrammierung und dem Management kleiner Unternehmen. Diese Idee ist übrigens weniger utopisch, als du jetzt vielleicht denkst: Der amerikanische Pädagoge Salman Khan bietet in seiner 2006 gegründeten Khan Academy über 400 Lehrgänge für umsonst an. Im Jahr 2021 wurde er dafür verdienterweise mit einer Ehrendoktor-Auszeichnung der Harvard University geehrt.

 

Tschüss Milliardäre

Man muss kein Backstein-werfender Marx-Fan sein, um die Meinung zu vertreten, dass soziale Ungerechtigkeit nur durch eine fundamentale Umverteilung von Vermögen eliminiert werden kann. Ich finde ja: Niemand braucht mehr als eine Milliarde auf seinem Konto. Darum sollte die weltweite Einkommenssteuer ab diesem Betrag auf 99 % erhöht werden. Diese Steuergelder wiederum werden dann in einen der fünf anderen Vorschläge aus dieser Liste investiert.

 

 

Es braucht oft erhebliche Mittel, um Grosses zu bewirken. Doch auch Einzelpersonen können mit kleinen Beiträgen einen Unterschied machen – und Leben verändern.
>> Deine Spende, richtig eingesetzt <<

 

 

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Merci-Münz

Der Staat schafft eine exklusive Zweitwährung, die ausschliesslich durch freundliche Taten verdient werden kann – von der Hilfe beim Tragen von Lebensmitteln über Putzarbeit bis hin zum kostenlosen Musikunterricht. Die Vergütung richtet sich nach dem Zeitaufwand und dem körperlichen Einsatz. Bananenkisten in den 5. Stock einer Altbauwohnung zu schleppen spült mehr aufs Merci-Münz-Konto, als ein bisschen Unkraut jäten. Belohnt wird aber jede gute Tat. Die Merci-Münzen können dann wiederum gegen lebensnotwendige Dinge wie Essen oder Busfahrten eingetauscht werden, sodass sich Freundlichkeit buchstäblich auszahlt. Torpediert dieser Ansatz die Idee des Altruismus und damit eine der wichtigsten sozialen Konzepte? Vielleicht, aber diese philosophische Diskussion wollen wir dir (und mir) heute ersparen.

 

Farmville für alle

Wer Facebook noch aus der Anfangsphase kennt, hat mit ziemlicher Sicherheit irgendwann ein virtuelles Feld im Farming-Simulator «Farmville» bestellt. Oder zumindest regelmässig die Notifications weggeklickt, in der irgendwelche flüchtigen Club-Toiletten-Bekanntschaften nach ein paar Zucchetti-Samen gefragt haben. So oder so: Agrikultur war überall und das bringen wir zurück, aber diesmal in echt. Stell dir öffentliche Parks als essbare Nahrungswälder vor. Jede:r kann frisches Obst, Gemüse und Kräuter pflücken, aber es gibt eine Regel: Pflanz einen Setzling für die nächste Person. Diese Gärten bieten kostenlose, frische Lebensmittel für alle und bringen Gemeinschaften in gemeinsamen, gesunden Räumen zusammen.

 

 

Caritas Schweiz unterstützt Menschen in prekären Lebenssituationen dabei, ihre Existenzgrundlage nachhaltig zu verbessern. Erfahre mehr über Projekte, die Zugang zu Einkommen und Bildung schaffen und Menschen helfen, extreme Armut zu überwinden.
>> Faire Chancen für alle <<

 

 

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Home sweet home

Laut dem Bundesamt für Statistik haben sich die Mieten seit Dezember 2005 um mehr als 20 Prozent erhöht, was viele Schweizer:innen vor finanzielle Herausforderungen stellt. Wenn selbst unsere reiche Heimat zu kämpfen hat, kannst du dir sicher vorstellen, wie prekär die Situation in anderen Ländern aussieht. Es sollte eigentlich keine Utopie sein, dass jede:r ein Dach über dem Kopf hat, aber hier sind wir nun mal. Dafür hätte ich aber auch einen Ansatz. Die Gemeindeverwaltungen könnten Subventionen, Grundstückszuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für Genossenschaften anbieten, die sich an einkommensschwache Bewohner richten. Diese Genossenschaften würden den Bewohner:innen ein Mitspracherecht bei der Verwaltung und Instandhaltung der Gebäude einräumen und so das Engagement in der Gemeinschaft fördern.

In einem weiteren Schritt könnten sogar Mietkauf-Modelle konzipiert werden, die den Bewohner:innen eine kleine Beteiligung an ihren Häusern ermöglichen und so langfristige Wohnstabilität schaffen. In einer perfekten Welt hätte irgendwann jeder seine eigene Bleibe.

 

Bedingungsloses Grundeinkommen

Das Schweizer Stimmvolk hat die Idee 2016 mit der Intensität von einem Roger-Federer-Aufschlag abgeschmettert. Der Fortschritt von künstlicher Intelligenz ändert die Diskussion und die Argumentation aber grundlegend. Laut dem WEF werden sich rund 40 % aller Jobs substanziell verändern und dafür brauchen wir eine Lösung. Warum also nicht auf die zurückgreifen, die bereits auf dem Tisch liegt?

 

 

Gute Lösungen existieren schon jetzt. Die Caritas setzt viele davon tagtäglich um, sodass armutsbetroffene Menschen im In- und Ausland ihre Situation besser meistern können und einen Weg aus der Armut finden.
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