6 Liebesfilme, die es anders machen
Bild: Comix Wave Films

6 Liebesfilme, die es anders machen

Past Lives (2023)

Was wäre, wenn? Diese Frage treibt Nora um, die zwischen ihrer Jugendliebe aus Seoul und ihrem Mann in New York steht. Der Film der Hitschmiede A24 erzählt von der Liebe, die hätte sein können, ohne jemals ins Melodram abzudriften. Leise, melancholisch und herzzerreissend real.

Portrait of a Lady on Fire (2019)

Eine Malerin soll das Hochzeitsporträt einer Frau malen, die nicht posieren will. Was als Auftrag beginnt, wird zur stillen Revolution zweier Herzen. Céline Sciammas Meisterwerk zeigt queere Liebe im 18. Jahrhundert – ohne Voyeurismus, dafür mit einer Intensität, die unter die Haut geht.

About Time (2013)

Tim kann in der Zeit zurückreisen, um peinliche Momente zu korrigieren. Doch er lernt: Liebe lässt sich nicht perfekt planen. Richard Curtis' Film tarnt sich als Fantasy-Komödie, ist aber eigentlich eine Meditation über das Alltägliche. Romantisch, ohne dass es wehtut. Zumindest nicht allzu sehr.

Your Name (2016)

Zwei Teenager tauschen im Traum ihre Körper – und verlieben sich, ohne sich je begegnet zu sein. Makoto Shinkais Anime verbindet Fantasy mit einer Liebesgeschichte, deren Twist überraschender ist, als alles, was M. Night Shyamalan nach «The Sixth Sense» ausprobiert hat.

Once (2007)

Ein Strassenmusiker und eine Immigrantin machen zusammen Musik. Mehr ist es nicht, aber auch nicht weniger. John Carneys Low-Budget-Film aus Dublin beweist: Die schönsten Liebesgeschichten brauchen keine Special Effects, nur ein paar Akkorde und zwei Menschen, die sich wirklich zuhören.

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