Der 1. Januar ist ein Tag der Widersprüche. Einerseits symbolisiert er den Neuanfang, frische Vorsätze und die Hoffnung auf ein besseres Ich. Andererseits verbringt man ihn häufig in horizontaler Position, während der Kopf pocht und der Magen Kapriolen schlägt. Falls du zu den Menschen gehörst, die Silvester nicht mit Kamillentee und einem guten Buch ausklingen lassen, könnte dir diese kleine Überlebenshilfe am Neujahrstag nützlich sein.
1. Wasser marsch
Dein Körper ist nach einer Nacht voller Champagner-Toasts etwa so hydratisiert wie eine vergessene Zimmerpflanze im August. Stilles Wasser, Kräutertee oder Ingwertee sind deine neuen besten Freunde. Finger weg von allem, was den Magen zusätzlich nervt.
2. Salz ist dein Verbündeter
Mit dem Alkohol verschwinden auch Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium – daher das Gefühl, als hätte dir jemand das Gehirn durch einen Waschlappen ersetzt. Gemüsebrühe, ein Glas Tomatensaft mit einer Prise Salz oder notfalls Elektrolyt-Pulver aus der Apotheke helfen beim Wiederaufbau.
3. Frühstück für Geschädigte
Vergiss den fettigen Döner, auch wenn er verlockend ruft. Dein Verdauungstrakt ist gerade nicht in Verhandlungslaune. Besser: Banane, Toast, Haferbrei oder eine klare Suppe. Langweilig, aber effektiv.
4. Schmerzmittel mit Köpfchen
Bei Kopfschmerzen greifen viele zu Ibuprofen oder Aspirin. Kann man machen, aber bitte nicht, solange noch Restalkohol im Blut schwimmt. Und: Dosierungsempfehlungen existieren aus gutem Grund.
5. Hinlegen, aufstehen, hinlegen
Der Körper braucht Zeit, um den Schaden zu reparieren. Schlaf ist das beste Medikament – gratis und ohne Nebenwirkungen. Wenn du dich einigermassen stabil fühlst, kann ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft Wunder wirken. Betonung auf kurz.
6. Omas Hausapotheke
Ingwertee gegen Übelkeit ist kein Mythos. Manche schwören auch auf Pfefferminzöl an den Schläfen oder Mariendistel-Kapseln für die Leber. Wunder darfst du keine erwarten, aber schaden tut's auch nicht.
7. Das eigentliche Geheimnis
Der effektivste Kater-Tipp ist so langweilig wie wahr: weniger trinken. Vor dem Feiern etwas essen, zwischendurch Wasser einstreuen, nicht jedes «Prost!» mitmachen. Klingt vernünftig, ich weiss. Aber am 1. Januar wirst du mir dankbar sein.
Ach und keine Shots. Shots sind der Anfang vom Ende. Immer. Jedes Mal. Ohne Ausnahme.