Der 14. Februar ist für Singles ungefähr so angenehm wie die bald anstehenden Steuererklärungen. Statt dich bemitleidenswert in eine Decke einzuwickeln, kannst du den Tag der Liebe aber auch einfach neu definieren. Hier sind fünf Vorschläge.
1. Horrorfilm-Marathon statt Romcoms
Während sich die Pärchen dieser Stadt durch «The Notebook» heulen, streamst du «Midsommar» und freust dich, dass deine Beziehung zumindest nicht in einem schwedischen Kult endete. Horrorfilme haben den unschätzbaren Vorteil, dass Liebe darin höchstens als kurzes Intermezzo vor dem Ableben vorkommt.
2. Tu was Liebes
Schreib deinem Paps einen Dankesbrief. Schick deiner besten Freundin eine aufmunternde Nachricht. Bring deiner älteren Nachbarin, die sonst niemanden hat, ein Pack Guetzli: Zuneigung hat tausend Gesichter und die meisten davon tragen keine roten Herzchenbrillen.
3. Social Media? Heute nicht.
Spar dir den Anblick von 47 identischen Pärchen-Posts mit «Schatz ❤️» unter einem verwackelten Restaurantfoto. Dein Dopaminhaushalt hat Besseres verdient. Lies stattdessen das Buch, das seit November auf deinem Nachttisch verstaubt oder gib dir ein Binge-Watching deiner Comfort-Show.
4. «Count your blessings»
Herzförmige Pralinen für 29 Stutz, Blumen mit der Halbwertszeit einer Tageszeitung und ein Nachtessen zum doppelten Preis, weil jemand eine rote Tischdecke drüber gelegt hat. Rechne kurz nach, was du heute gespart hast, und gönn dir davon etwas, das länger hält als die vorübergehende Einsamkeitsdepression. Zum Beispiel eine anständige Flasche Wein, die du mit niemandem teilen musst.
5. Stadtliebe entdecken
Falls sich der Tag trotz Horrorfilmen und Guetzli-Diplomatie ein bizli hohl anfühlt: Auf meinem Stadtliebe-Portal warten Leute, die den Valentinstag vermutlich genauso anstrengend finden wie du. Meld dich an – dann landest du nächstes Jahr nicht schon wieder auf diesem Artikel. Und falls doch: Wenigstens kennst du dann den Drill.