
Run, Ron, Run!
Leg dir keine Steine in den Weg
Für Rookies kann aller Anfang ein bitzli schwer sein. Geht mir genauso. Aber ich habe spätestens beim zweiten Run verstanden, dass ich viele unnötige Hürden gut umgehen kann. Bei mir in der Nachbarschaft ist es zum Beispiel sehr hügelig. Darum renne ich lieber auf dem Schulhof bei mir um die Ecke oder entlang des Sees, weil ich dort praktisch keine Höhendifferenzen meistern muss. Wenn’s die ganze Zeit auf und ab ginge, würde ich vor lauter Hecheln, Ächzen und Keuchen schon auf halber Strecke horizontal liegen und die kleinen Schweiss-Seen am Körper verdampfen lassen müssen. Ich habe zudem gemerkt, dass ich in den Running-Anfängen auf dem Trottoir viel besser renne als auf Naturwegen und Kopfsteinpflastern in der Altstadt. Ich finde so einen schnelleren Laufrhythmus und muss mich nicht alle drei Sekunden vergewissern, ob ein schiefes Pflaster oder eine abstehende Wurzel mir eine Falle stellen will.
Keine Panik, wenn du vor lauter Laufschuh-Angeboten den Weg nicht mehr siehst: In Sachen Bewegung ist Brooks seit 1914 Experte auf dem Gebiet. Darum vertrauen Runner aus aller Welt ihren Laufschuhen – wieso nicht auch du?
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These shoes are made for running
Ich habe einmal im Leben eine Frau in richtig hohen Stöckelschuhen für ein kurzes Stück am Strand herumlaufen sehen und dachte mir: «Hui, die muss stählerne Knöchel haben». Bei mir ist das jedoch nicht der Fall, wie mir die knirschende Symphonie meiner Knöchel und Knie gerne bekannt gibt. Darum weiss ich, dass mir die Bequemlichkeit meiner Fusssohlen beim «Spörtle» umso wichtiger ist, und nicht nur der Bodenbelag, auf dem ich herumspringe. Darum kann ich bestätigen, dass es sich wirklich lohnt, etwas Zeit in die Wahl eines Laufschuhs zu investieren. Und bis der erste Mensch in Flip-Flops den Mount Everest erklimmen kann (Spoiler: never), garantiere ich dir, dass eine gute Ausrüstung das A und O eines Runs bildet und dir deinen natürlichen und sicheren Laufstil ermöglicht.
Egal ob dein Ziel der Mount Everest oder der Hügel um die Ecke ist – du brauchst dafür die passenden Schuhe. Welche das sind, verrät dir der Brooks Shoe Finder in sportlichen fünf Minuten.
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Ausstattungen für alle (Un-)Fälle
Was, wenn du mitten auf dem Run dringend aufs WC musst? Oder einen Riesendurst bekommst, du aber deine klobige Wasserflasche daheim liegen gelassen hast? Sicher ist sicher: Anfangs habe ich in der Nähe meiner Stadtwohnung, öffentlicher Toiletten, Cafés und Brunnen gejoggt. Schliesslich hatte ich echt keine Lust darauf, dass mir mein Run…ähm, «in die Hosen geht». In dieser Hinsicht mache ich mir aber vor allem um die Leute Sorgen, die in der brütenden Sommerhitze direkt nach der Arbeit joggen gehen – genau dann, wenn die Tagestemperatur normalerweise ihren Höhepunkt erreicht. Das macht nicht nur schlapp, sondern kann gefährlich für das Herz-Kreislauf-System sein. In der Hitze muss der Körper ordentlich anpacken, indem er gleichzeitig die Muskeln mit Sauerstoff versorgt und Wärme über die Haut abgibt. Darum renne ich entweder vor 10 Uhr morgens oder nach dem Znacht, weil sich im Sommer selbst kurze Läufe tagsüber ungefähr so einfach anfühlen wie Quantenphysik.

Vor dem Run
Ich weiss, dass ich, sobald ich meine Schuhe und Laufkleidung anhabe, sofort losspurten will. Aber dieser unaufgewärmte und voreilige Enthusiasmus beschert mir am nächsten Tag schmerzhafte Überraschungen. Doch nun habe ich gelernt, dass schon fünf Minuten ausreichen, um den Körper für den bevorstehenden Lauf aufzuwärmen. Finde ich gar nicht so eine lange Zeit, gäll? Vor allem habe ich herausgefunden, dass die weitaus effektivsten Aufwärmübungen Hampelmänner, Armkreisen, Rumpfkreisen, Beinpendeln und Squats sind. Darum führe ich ganz easy-peasy jede einzelne dieser Übungen für jeweils eine Minute durch, bevor ich losjogge.
Möchtest du andere Runner kennenlernen und in deiner Stadt gemeinsam grosse Runden rennen? Die Brooks Running-Community sorgt mit Events und Aktivitäten dafür, dass du motiviert bleibst, dir neue Ziele setzt und gemeinsam mit anderen Spass an Bewegung hast.

Während des Runs
Du bist aufgewärmt und parat für den Run – doch wie rennst du, ohne schon nach hundert Metern kehrtmachen zu wollen? Ich habe oft versucht, so lange wie möglich am Stück zu joggen und dann bei jedem nächsten Run die vorherige Zeit zu schlagen. Aber mir ging die Luft dabei schneller aus als einem vollen Ballon, den man einfach loslässt. Und wenn ich manchmal doch ein bisschen laufen anstatt rennen musste, dachte ich, mein Fortschritt sei im Eimer. Dabei erweist sich genau dieses abwechselnde Intervalltraining, das aus Rennen und schnellem Laufen besteht, als sehr effektiv. Als ich darauf umgeschaltet habe, war meine Ausdauer und Leistungsfähigkeit besser als vorher. Wenn du das Lauftraining ganz gechillt angehst, verausgabst du dich nicht schon von Anfang an. Und das kannst du gezielt auch in anderen Situationen während des Runs anwenden. Zum Beispiel dann, wenn du bei einer roten Ampel anhalten musst oder Seitenstechen bekommst: Bleib locker und gönn dir in solchen Momenten ruhig eine kleine Pause.
Nach dem Run
Der Run ist vorbei, oder wie eine gute Freundin von mir gerne sagt: «Finito Pepito, aus die Maus, Ende Gelände!». Mein Instinkt will, dass ich meine Muskeln dehne, meinen Durst – als wäre ich mitten in der Wüste – mit eiskaltem Wasser stille und meinen tomatenroten Körper sogar noch kälter abdusche. Zugegeben, das habe ich ein paar Mal gemacht und, naja, hatte danach Muskelkrämpfe davon.
Mach’ du nicht denselben Fehler und halte dich stattdessen an den Tipp von einem befreundeten Laufprofi: Nach dem Run gehst du auf einen kurzen Spaziergang, trinkst lauwarmen Tee und duschst warm. So bleibst du wortwörtlich «cool», weil sich deine Muskeln im normalen Tempo abwärmen, dein Puls sich kontrolliert verlangsamt und Stoffwechselprodukte so abgebaut werden, dass du danach mit grösster Wahrscheinlichkeit keinen Muskelkater bekommst.
Nun denn: Kluge Ratschläge zu verteilen ist das eine, die Beine zu bewegen das andere. Ich hol‘ schon mal meine Schuhe aus dem Schrank – vom Sofa aus zu predigen wäre mir dann doch etwas zu einfach.
PS: Sehen wir uns auf der Strecke?
Du willst noch mehr Tipps rund um den Laufsport, dezidierte Trainingspläne oder ein Smoothie-Rezept, dass dir die nötige Power gibt? All das und noch mehr findest du im Blog von Brooks.
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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Brooks Running entstanden.
