
«Timeframed» – Das Ballett Zürich mit der ganzen Vielfalt des modernen Tanzes

Schlüsselwerke von Tanzlegenden treffen auf neue Uraufführungen
An einem bewegten und kontrastreichen Abend werden choreografische Ikonen der Tanzgeschichte in einen spannungsvollen Dialog mit aufstrebenden internationalen Positionen gebracht.
Der bekannte Choreograf William Forsythe, der seit vielen Jahren eng mit dem Ballett Zürich verbunden ist, zeigt mit seiner «New Suite» eine konzentrierte Werkschau aus acht hochvirtuosen Stücken zu Musik von Bach, Händel und Berio.
Hans van Manens legendäres Stück «Live» nutzt die Videokamera als choreografisches Werkzeug und öffnet den Bühnenraum in neue Dimensionen. Das Ergebnis ist ein verblüffendes Spiel mit Raum und Wahrnehmung, das mit unseren Sehgewohnheiten spielt und den Raum neu erlebbar macht.
Mit Andonis Foniadakis ist erstmals eine der spannendsten Stimmen des zeitgenössischen europäischen Tanzes in Zürich zu erleben. Kraftvoll, bildgewaltig und mit einer explosiven Körperlichkeit.
Boxerstiefel statt Ballettschuhe
Valente ergänzt den Abend mit einer Choreografie für eine grosses Ensemble, die statt dem herkömmlichen Schuhwerk in Boxerstiefeln auftritt. Von Kostüm bis hin zum Sounddesign will er seinen Tänzer:innen eine möglichst grosse körperliche Freiheit für die Umsetzung seines anspruchsvollen Stückes gewähren.
Dein Besuch: Mit jedem Budget und ohne Vorwissen ins Opernhaus
Wusstest du, dass sich ein spontaner Besuch im Opernhaus besonders lohnt? Kurzentschlossene mit einer Studierenden- / oder KulturLegi können sich 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn Last-Minute Tickets für CHF 22.- an der Abendkasse holen. Jedoch ist zu beachten, dass der Eintritt nicht garantiert werden kann.
Vorwissen brauchst du im Opernhaus nie mitzubringen, denn jeweils 45 Minuten vor jeder Vorstellung gibt es eine Werkeinführung, für alle, die gerne mehr über die gezeigten Stücke wissen möchten.
Die Aufführung «Timeframed» läuft noch bis zum 12. Februar 2026! Also nichts wie hin:
«Timeframed» ist die perfekte Gelegenheit, das Opernhaus ohne Schwellenangst und mit voller Wirkung zu erleben.
