Kommentare

Ganz ehrlich, Kino muss durchwegs zum Preis von 13.- zu haben sein und zwar im Original!
Die Ticketpreise sind viel zu teuer!! Und was mich wahnsinnig stört, ist, dass man sich eine 3D-Brille kaufen muss... in Deutschland und Österreich werden die ausgehändigt und nach Gebrauch wieder eingesammelt und gereinigt. Fair für die Umwelt, fair für den Besucher. Neulich war ich mit einer Brille, die ich im Abaton gekauft hatte im Sihlcity im Kino. Dachte 3D-Brillen sind überall gleich, denkste, hatte ein verzerrtes 2D-Bild damit... musste mir also in der Pause eine von der Arena Filmcity kaufen... Damit verdienen die Betreiber viel Geld, denn die wenigsten Kunden werden die Brille immer von zuhause mitnehmen, man geht ja auch mal spontan ins Kino. Das führt zu viel, viel Müll und ist eine Frechheit.
Fazit: Kino in Zürich ist viel zu teuer, gute Filme schaue ich bei Gelegenheit im Ausland oder zu Hause. Getränke und Snackpreise sind auch astronomisch, ich nehme selber was mit. Da gehe ich lieber ins Theater, da weiss ich wenigstens das live für mich gespielt wird und die Einnahmen u.a. für die Gagen der Künstler und der Technikcrew ausgegeben werden, die vor mir arbeiten.

Warum diskutieren eigentlich alle über zu teure Kinoeitritte?!? Kinos werden nicht subventioniert wie andere Kulturtempel. Aber keiner schreit, wenn ein Eintritt ins Theater oder in die Oper, welche grosszügig subventioniert ist, das x fache kostet.
Abgesehen davon, kann jeder, der ne Carte Blanche oder ne ZKB Karte hat über Mittag für den halben Preis tolle Filme sehen: das LunchKino im Le Paris machts möglich!!! Ich finde das ne tolle Sache!

Ich war selber mal Kinobesitzer und weiss deshalb, dass 50% der Einnahmen direktamang an der Verleiher gehen. So unglaublich viel bleibt da am Ende also nicht übrig, und es versteht sich von selbst, dass mit dem Verkauf von m&m's und Apfelringen zusätzlich was reingeholt werden muss.
Im übrigen geh ich heute auch nicht mehr ins Kino, aber nur, weil mich die Filme langweilen.

Als ich mir kürzlich während der Pause im Sihlcity eine Minipackung M&Ms kaufte, kippte ich fast aus den Latschen. Skandalöse 7.50! Aber die Pausen an sich sind nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass es diese Schildbürger seit Jahren nicht auf die Reihe kriegen, die Pause an der richtigen Stelle zu setzen. Tragisch.
Eingedeutschte Filme sind mir ein Graus - so etwas nehme ich bestenfalls für die Dritte Dimension in Kauf. So schaut man sich halt das eine oder andere, vom Gesetzgeber toleriert, im Netz an. Ein schlechtes Gewissen habe ich dabei selten. Während die Studiobosse und die Hauptdarsteller Abermillionen einstreichen, verdienen die Autoren kaum etwas, sind sogar meist nicht mal an den DVD-Verkäufen beteiligt. Darum zurück zu deiner Frage; was ist mir das Kino wert? Hm.. wenig.
Durch die steigenden Preise gehe ich noch seltener hin als früher. Die Betreiber sind einfach dumm. Warum die Tix verteuern, wenn weniger Leute kommen, statt die Zahlen mit gesenkten Preisen ankurbeln? Egal, es wird künftig wohl immer weniger Lichtspieltheater geben. Und auch wenns hart klingt, die Leute werdens nicht vermissen. Bis dahin haben die meisten längst zum Spottpreis eine türgrosse Full-HD-3D-Glotze zuhause aufgebahrt.

Ich war einige Zeit im Kino tätig. Mit dem Getränke- und Süsswarenumsatz ist viel Geld zu verdienen, sogar soviel, dass man bei den verlangten Preise die Verzehrpause weglassen könnte. Bei der Werbung sind die Einnahmen zuletzt geschrumpft.
Die Investitionen in digitale Technik sind zur Zeit noch gross, der Aufwand für das Personal nach Einführung der digitalen Projektion später deutlich geringer (mehr als 60% Einsparung da Filmrollen transportieren, Enzelrollen zusammenkleben, Film einlegen, Projektor reinigen und Bedienen, Störungen beseitigen - alles entfällt)
Man sieht: Die Kosten schwanken aus verschiedenen Gründen. Aber der Preis muss sich auch nach der Nachfrage richten. Diese fällt zusehends mehr und damit müsste das Kino beim Preis etwas gegensteuern. Mir persönlich sind mehr als 13 Fr. zuviel und die Verzehrpause ist ein Ärgernis.

Ist der Kinobesuch ein Grundrecht?

lisasbruder: gibts eine vorschrift, den kinobetreibern je eintritt einen stundenlohn in den rachen zu schieben? mit vierköpfiger familie einen halben tageslohn? danke, nein.

Im übrigen gab es in den letzten Jahren mehr Kinoeröffnungen als -Schliessungen. Bauch-Argumente halten einer genaueren Prüfung eben selten stand.

Ausgemachter Blödsinn! In unserem Land kann sich praktisch jeder das Kino leisten. Ich hab in Deutschland vor ein paar Jahren für 7 Euse die Stunde gearbeitet, und diese Summe hat man schon da für einen Kinoeintritt hingeblättert. In der Schweiz verdient doch jede Klohygienikerin mehr als den Betrag eines Kinoeintritts pro Stunde. Ich empfehle Euch dringend, mal eine Weile lang im Ausland zu leben, egal wo, es erweitert den Horizont ungemein.

@chouchou: aber natürlich bekommt man in zürich ein schnitzel für unter fr. 45.- mit beilagen und die haben nicht etwa eine schlechte qualität.
wenn man also in wien für ein kinoticket fr. 10.- zahlt, dann ist das völlig verhältnissmässig, dass dieses bei uns fr. 19.- kostet? sorry, aber dies ist mir dann doch ein zu grosser unterschied, auch wenn man das preisniveau miteinberechnet.
und wenn alle, denen das kino zu teuer ist, nicht mehr hingehen, dann kann das kino längerfristig zu machen (wie schon so einige kinos in der stadt zürich die letzten jahre). warum es dann nicht einmal anders versuchen?

Ich verstehe die Diskussion nicht. Ja, Kino ist teuer, aber das Preisniveau hier ist einfach ein anderes als in den Nachbarländern. Hier verdient man auch mehr. In Wien kostet ein Kinoeintritt ca. 7 Euro (10CHF) und ein Schnitzel maximal 15Euro. In Zürich gibts kein Schnitzel unter 45CHF und da ist oft keine Beilage dabei. Wenn Kino zu teuer ist, soll man halt nicht immer ins Kino gehen sondern als Alterantive auch mal in die Videothek oder im Internet runterladen oder DVDs kaufen.

Hi!
Ich kann mich nur Ron anschliessen: Das Kino sollte für Jedermann/frau bezahlbar und zugänglich sein. Aus der Sicht einer Familie, wird ein Besuch jedoch rasch zu einem Luxus-Event. Auch für Jugendliche und Kinder geht für den Eintritt schnell mal das monatliche Taschengeld drauf. Da kann man nicht von der Seite her argumentieren, "was es mir wert ist".
Fragwürdig und wenig transparent ist für mich diese Teuerung. Und statt unhinterfragt mehr zu bezahlen, scheint es mir sinnvoller, den Diskurs mit Kinobetreiber anzuregen und Haltung zu zeigen, indem man schlichtweg auf den Besuch verzichtet.

Das Kino ist im normalen Rahmen teurer geworden, so wie halt alles immer teurer wird. Vor 20 Jahren hat man 14 Franken bezahlt, heute sind es im Schnitt 19, das ist die normale Teuerung. Und das Gejammer, dass in Deutschland alles viiiiiiiel billiger ist, kann ich auch bald nicht mehr hören. Die Deutschen verdienen im Schnitt grad mal halb so viel wie wir. So gesehen ist Kino bei uns sogar billiger als da. Dienstleistung will in der Schweiz bezahlt sein, und das ist auch richtig so. Ausserdem erwartet man ja immer die neuste Digital-Surround-3D-Super-Technik. Dass dieses Aufrüsten nicht gratis ist, versteht sich doch von selbst. Und wenn sich jemand den Eintritt für die ganze Familie nicht leisten kann oder will, soll er halt mit den Ätzzwergen mal raus gehen an die frische Luft, dann müsste man denen auch nicht allen Ritalin verabreichen.

Viel schlimmer als die überrissenen Preise ist die Absurdität, mitten in der Story eine Zwangspause einlegen zu müssen – meistens genau dann, wenns richtig spannend wird. Und danach sind all die unsäglichen Popcorn-Fresser wieder ausgerüstet können die restlichen Besucher von neuem Nerven.

Die fünf Euro in München waren aber auch wirklich besonders günstig - in der Regel zahlt man in deutschen Städten mit Sicherheit auch um die acht Euro. Das waren vor noch gar nicht allzu langer Zeit ca zwölf CHF - heute sinds noch ca zehn CHF. Somit ist hüben wie drüben der Gang ins Kino ein ähnlich kostspieliges Vergnügen - mit dem Vorteil wie ich finde, dass ich in CH wenigstens OmU sehe